Wir sind quitt Polnische Reparationsforderungen an die BRD - Oder: die
Westverschiebung Polens Aus Polen gibt es mal wieder Neues: das heutige Polen will die nach 1945 geschaffenen Fakten revidieren - und fordert Reparationen in gigantischem Ausmaß. Ohne dabei den riesigen deutschen Gebietesaderlaß auch nur andeutungsweise zu erwähnen.
Polen ist keine Großmacht mehr (das Polnisch-Litauische Großreich) - das ist seit fünf Jahrhunderten vorbei. Aber die Erinnerung daran (als man auch den damals noch schwachen Moskowitern bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Suppe spuckte) scheint wohl subkutan noch lebendig zu sein... Aber dann folgt der Hinweis auf die Westverschiebung, was vermutlich die polnische Maßlosigkeit kaschieren soll. Die Westverschiebung Polens ist nicht quasi vom Himmel gefallen - wie s.Zt. die Gesetzestafeln des Moses. Nach dem Ende des WK1, als Polen nach langen Jahren der staatlichen Nicht-Existenz (wg. erwiesener Bedeutungslosigkeit) wieder auf der Landkarte war, nutzte man die Chance, alte Grenzstreitigkeiten mit dem nun bolschewistischen Rußland zum eigenen Vorteil zu bereinigen. Polen war zu schwach, das Vorhaben ging schief. Doch man widersprach. Allerdings wollten die westlichen Großmächte Ruhe in Polen und zogen die Curzon-Line. Polen gab keine Ruhe - und unter der Führung von Pilsudski wurde das Grenzproblem gemäß den polnischen Ansprüchen bereinigt. Die Curzon-Line war erledigt. Und Rußland bzw. die SU aus gutem Grund unzufrieden : es ging um überwiegend russische Gebiete. 1939 war das wiederum erledigt. Doch mit zunehmendem Verlauf des WK 2 und der erkennbaren Niederlage des Deutschen Reiches witterte Polen wiederum Morgenluft. Nach der Gratzer Neiße (schon bodenlos) wurde die Lausitzer Neiße zum Maß aller Dinge, einschl, Schlesien und Breslau. Die Westmächte wie die SU erkannten sehr wohl, daß die polnischen Forderungen (mal wieder) maßlos waren - doch warum sollten man nicht auf Kosten der Deutschen Ruhe schaffen? Gesagt, getan: so kam es zur sog. Westverschiebung, die nur ein einziges großes Unrecht war. Doch wir wissen es: wehe dem Besiegten! Heute: Polen sollte anfangen einsichtig zu werden und erkennen, daß es reich für das deutsche Unrecht (keine Frage!) entschädigt worden ist. Das heutige Polen täte gut daran,
sich in der Realität der Nachbarschaften der Jetzt-Zeit einzugewöhnen - und jeglichen Haß oder Unmut, gegen wen auch immer, ein für allemal sausen zu lassen. "Viel Feind - viel Ehr" das ist auch unseren Altvorderen nicht gut bekommen. Polen kann - und sollte! - ein wichtiges Land in Europa sein, ein Brückenkopf in die Zukunft. Doch was die alte Zeit angeht: Wir sind quitt!
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