Behaupteter Antisemitismus in Deutschland 2017

Geht's noch? Verstärkte Kriegsgefahr an der (zukünftigen) Ostfront dank USA, Nato, EU, Polen und... Deutschland; deutsche Soldaten und Panzer an der Westgrenze (Weiß)Rußlands. Wie gehabt?

Und über was lamentiert die Frankfurter Rundschau unisono mit der freien Presse in unserem Lande? Über vorgeblichen und in kleinen Teilen wohl ahnbaren Antisemitismus. Warum? Israelische Flagge "geschändet", Mensch mit Kippa schief angesehen, zornige Parolen gegen das hochgerüstete Besatzerland Israel geschleudert, das in seiner Existenz noch nie gefährdet war.

Doch was passiert in Israel, im seit 1967 okkupierten Westjordanland, in Gaza und in Ostjerusalem? Trotz Dutzender UNO-Resolutionen?  Grausame Besatzung, Schändung der Menschenrechte, Tausende Tote, Zehntausende Verletzte und zerstörte Häuser, Hunderttausende gestohlene Quadratmeter Land wie Olivenbäume: planmäßig zerstörte Infrastruktur, eine nahezu vernichtete palästinensische Gesellschaft, keine Hoffnung auf ein freies Palästina (neben einem freien Israel, selbstverständlich).

Der Staat Israel betätigt sich seit mehr als 50 Jahren, auch länger als seit 1947 (die bis dahin eingewanderten gewaltbereiten Zionisten), als gewalttätiger Alleinherrscher über fremdes Land, über fremde Menschen - und hat die Chuzpe, sich als Opfer hinzustellen, das beweint werden will, ja muß. Von allen anderen Staaten, Menschen und Gesellschaften. Die Israelisierung der deutschen Politik. Das ist Leistung.

Ich denke da in aller Bescheidenheit immer wieder mal, was würden die großartigen Menschen und Denker, die das Judentum (vor den Nazis) gerade in Deutschland hervorgebracht hat, ob dieser Schandtaten denken? Nein, Ihr Juden von heute, ich möchte mit Euch nicht tauschen. Gerade weil mir bewußt ist, daß Ihr auch zu großen Leistungen in der Lage seit. Und die Philos sollten es mal wieder mit Schweigen versuchen€¦

Was ich mir wünsche: zwei freie demokratische Staaten Israel und Palästina nebeneinander, friedlich und der Zukunft zugewandt. Undenkbar? Wenn der religiöse Hochmut erst einmal überwunden ist.

14.12.2017