Stadion in Eschborn -
Bürgerentscheid in Schwalbach

Hochmut kommt vor dem Fall. Sagt man. Weiß "man" es auch? Doch jetzt ist der "Fall" da, fahrlässig herbeigeführt. Das alte Projekt, die Heinrich-Graf-Sportanlage zu verlagern, zu verbessern und zu verschönern, ist immer noch absolut berechtigt und wünschenswert. Aber fassen sich die Eschborner Verantwortlichen nach diesem Ergebnis in Schwalbach an die eigene Nase ob ihrer Stümperei? Nein, sie schimpfen mit vereinten Kräften auf die, von denen sie etwas wollen: auf die Stadt Schwalbach, auf "die Schwalbacher", auf die Schwalbacher Freunde des Arboretums, denen aufgrund des Eschborner Größenwahns Angst und Bange wurde.

Ohne Not bestand der Bürgermeister stets auf den projektierten 15.000 Plätzen - um ob der berechtigten und verständlichen Kritik immer wieder zu beteuern: "Wir wollen sie ja nicht bauen - wir wollen sie nur haben!" Um dann später daraus denn doch was zu machen - oder sich das so eingeräumte Recht wieder abkaufen oder kompensieren zu lassen? Bei einem anderen Vorhaben.

Tja, liebe Eschborner Verantwortliche: jetzt nehmt Eure Hüte in die Hand, seid mal eine ganze Weile schön still… und denkt über die Alternative nach: eine Stadiongröße im gebotenen Maß, nicht mehr. Und dann nehmt mal ordentlich Geld in die Hand, sucht die wirkliche Zusammenarbeit mit "den" Schwalbachern auf Augenhöhe, und macht auf der Basis wirklicher, guter Nachbarschaft ein Angebot, daß "man" in Schwalbach nicht mehr ablehnen muß.

Es ist ja noch Zeit. Drei Jahre… Und dann gute Kommunal-Politik gemacht. Ihr schafft das schon...